Sportnachrichten SZ Zeitung
Duell um den vierten Champions-League-Platz: Eine Wutrede aus Leverkusen, eine Wildsau aus Stuttgart

Wer darf in die Champions League? Beim 3:1 zeigt ein entfesselter VfB Stuttgart, wie sehr er sich für dieses Ziel interessiert – anders als Leverkusen, das nicht mehr viel mit der Xabi-Alonso-Elf gemein hat.

Der VfL Wolfsburg kehrt zum alten Wappen zurück – da freuen sich auch die Tourismusbehörden. Und bei RB Leipzig trägt Ralf Rangnick seine Kurven-Credibility zur Schau.

Das Tischtennis-Nationalteam der Frauen verliert gegen Japan, sichert sich in London aber WM-Bronze. Bundestrainerin Tamara Boros will das Niveau bis Olympia 2028 weiter steigern.

„Der Verein ist wieder da, wo er sich selbst sieht und wo er auch hingehört“: RB Leipzig kehrt in die Champions League zurück – und will seiner Personalpolitik treu bleiben.

Mit einer geradezu staatstragenden Ernsthaftigkeit erkämpft sich der FC Bayern den Sieg bei den abstiegsbedrohten Wolfsburgern – auch wenn Harry Kane den Gastgebern zuvor in eine Falle tappt.

Monsterbayern oder B-Elf? Trainer Vincent Kompany wählt in Wolfsburg eine hybride Variante. Weil der VfL zahlreiche Möglichkeiten auslässt, reicht das den Münchnern zum Sieg – und dazu, dass sie sich nichts vorwerfen lassen müssen.

Nach einem Jahr ohne Europapokalteilnahme sichert sich RB Leipzig mit einem 2:1 gegen St. Pauli den Zugang zur Champions League. Den Hamburgern fehlt mal wieder die Torgefahr – doch sie bekommen im Abstiegskampf noch eine allerletzte Chance.

Der VfB Stuttgart dominiert das direkte Duell um die Champions-League-Teilnahme gegen Leverkusen und sichert sich mit dem 3:1 die Pole-Position für den letzten Spieltag. Hoffenheim siegt im Fernduell, Augsburg hofft noch ein bisschen auf Europa.

Der Ehrenpräsident des FC Bayern wirft Bundestrainer Julian Nagelsmann unter anderem vor, keine Stammelf gefunden zu haben. Er kritisiert ebenfalls die Ticketpreispolitik des Weltfußballverbandes Fifa.

Der Skiweltverband öffnet den Traditionswettbewerb endlich für Frauen. Gesprungen werden soll jeweils einen Tag vor den Männern.

Am Sonntag kann Barcelona im Clásico Meister werden. Nach negativen Schlagzeilen über Streit im Team und einem Rekordstrafgeld für Valverde und Tchouaméni von je einer halben Million Euro ist das aber fast noch das kleinste Problem von Real.

Seit 2007 ist Frank Schmidt Trainer in Heidenheim. Er erklärt, warum er noch Hoffnung auf den Klassenerhalt hat, weshalb sein Klub einen Hang zum Drama verspürt – und warum er seinen Vertrag wohl nicht mehr verlängern wird.

Erstmals in seiner Geschichte steht der SC Freiburg in einem europäischen Endspiel – und ist als Klub in einem anderen Zeitalter angekommen. Über einen Abend zwischen Feiern und Staunen.
